23.01.2026, MEDIENMITTEILUNG
014 / Kanton Zug: Junge Personen im Visier von Betrügern
Eine bislang unbekannte Täterschaft bringt insbesondere junge Personen mit frei erfundenen Geschichten sowie vorgetäuschten Geldüberweisungen dazu, an einem Bankomaten einen grösseren Geldbetrag abzuheben und ihnen zu übergeben. Die Zuger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt die Bevölkerung.
Die Täterschaft spricht ihre Opfer jeweils an stark frequentierten Orten wie beispielsweise in einem Einkaufszentrum oder an Bushaltestellen an. Mit glaubwürdig vorgetragenen, jedoch frei erfundenen Geschichten erschleichen sie das Vertrauen der Geschädigten und geben vor, dringend Bargeld zu benötigen. Dabei geben sie unter anderem an, auf einer Europareise ihr gesamtes Geld verloren zu haben und dringend Bargeld für die Rückreise zu benötigen, ihr Portemonnaie verloren zu haben und mittellos zu sein oder Geld für die Rückreise mit einer Fähre zu brauchen. In der Regel verlangen die Täter Bargeldbeträge zwischen 1`000 und 2`000 Franken.
Zur Untermauerung ihrer Geschichte zeigen die Täter den Geschädigten auf dem Smartphone Screenshots der angeblich bereits getätigter Rücküberweisung des Geldbetrags, teilweise in ausländischer Währung. In der Annahme, das Geld sei bereits überwiesen worden oder werde in Kürze gutgeschrieben, heben die Opfer das Bargeld ab und übergeben dieses dem Betrüger. Die versprochene Überweisung erfolgt jedoch nie.
Verhaltenstipps der Zuger Polizei
• Verdächtige Situationen umgehend der Polizei melden
