30.01.2026, MEDIENMITTEILUNG
016 / Baar: Schüler zündet Feuerwerkskörper auf Schulareal
Ein Oberstufenschüler hat auf einem Schulareal Feuerwerkskörper gezündet und etwas später einen Lehrer tätlich angegangen. Verletzt wurde niemand. Die Jugendanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Donnerstag (29. Januar 2026) sind beim Schulhaus Sternmatt in der Gemeinde Baar in einem Schulzimmer sowie auf dem Pausenareal «Böller» gezündet worden. Verletzt wurde niemand. Der Vorfall auf dem Pausenareal wurde von einer Lehrperson beobachtet, die den verantwortlichen Schüler umgehend ansprach und zur Rede stellte. Die weiteren Abklärungen zu den beiden Fällen sind im Gang.
Wenig später ist es zu einem weiteren Vorfall mit dem besagten Schüler gekommen. Während des Unterrichts hat der Jugendliche einen Lehrer tätlich angegangen. Mit Unterstützung einer Aufsichtsperson konnte die Situation rasch beruhigt werden. Der betroffene Lehrer blieb körperlich unverletzt.
Die Zuger Polizei weist darauf hin, dass das Mitführen und Zünden von Feuerwerkskörpern im schulischen Umfeld absolut fehl am Platz ist. Solche Gegenstände können schwere Verletzungen verursachen und stellen eine erhebliche Gefahr für Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrpersonen sowie die Infrastruktur dar. Zudem kann das Mitführen, Weitergeben oder Zünden von nicht zugelassenen oder verbotenen Feuerwerkskörpern ein Strafverfahren wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz nach sich ziehen.
Die Zuger Polizei appelliert an Eltern sowie Erziehungsberechtigte, mit Kindern und Jugendlichen über die Gefahren und die strafrechtlichen Konsequenzen zu sprechen. Feuerwerkskörper gehören nicht in die Hände von Minderjährigen und dürfen keinesfalls als «Streich» verharmlost werden.
