13.05.2026, MEDIENMITTEILUNG

066 / Zug: Streit in Asylunterkunft

Bei einer tätlichen Auseinandersetzung erlitt eine Person eine Stichverletzung und musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Sein Kontrahent konnte vor Ort festgenommen werden. Die Ermittlungen sind im Gange.

In der Nacht auf Dienstag (12. Mai 2026), um 01:30 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf, da es in der Asylunterkunft Choller in der Stadt Zug zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen ist.

Vor Ort trafen die Einsatzkräfte beim Eingang zur Unterkunft auf einen der beteiligten Männer. Dieser hatte eine Platzwunde an der Lippe. Der zweite Beteiligte befand sich mit einer Stichverletzung am Oberköper in der Unterkunft. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 28-jährige tunesische Staatsangehörige durch den Rettungsdienst Zug mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert.

Sein Kontrahent, ein 43-jähriger staatenloser Mann, wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen ihn eine Strafuntersuchung eröffnet. Der Mann befindet sich in Haft.

Über das Motiv sowie den genauen Tathergang können noch keine Angaben gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug durch die Kriminalpolizei getätigt.