18.03.2026, Medienmitteilung

Stellungnahme des Regierungsrats zu jüngsten Medienberichten rund um die Zuger PUK

Einzelne Medienberichte, die jüngst anlässlich des Beginns des Strafprozesses zum «Fall Oberägeri» erschienen sind, geben teilweise die Rolle der Zuger Regierung nicht vollständig korrekt wieder.

Dem Regierungsrat ist es ein Anliegen, dass folgende zwei Tatsachen in der Berichterstattung rund um die Zuger PUK vollständig korrekt wiedergegeben werden:

1. An der Pressekonferenz vom 25. Juni 2025 traten stellvertretend für den Gesamtregierungsrat jene Regierungsratsmitglieder auf, die in dieser Angelegenheit sachlich zuständig sind: Der Finanzdirektor, weil seine Direktion die Schnittstelle zur Staatswirtschaftskommission bildet, die den Fall einst selbst untersuchen wollte und eine PUK gefordert hatte; und die Sicherheitsdirektorin, weil ihre Direktion den Rechtsdienst für die Gesamtregierung wahrnimmt. Die beiden Regierungsratsmitglieder vertraten an der Medienkonferenz die Haltung der Gesamtregierung, die sich vorgängig als Gremium gegen eine PUK ausgesprochen hatte.
2. Der Finanzdirektor hatte den Gesamtregierungsrat im Vorfeld zur Medienkonferenz des Regierungsrats vom 25. Juni 2025 darüber informiert, dass er den Käufer der besagten Liegenschaft persönlich kennt, wenn auch nicht näher.

Der Zuger Regierungsrat kooperiert nach wie vor vollumfänglich mit der eingesetzten PUK.

Kontakt

Andreas Hostettler

Landammann, Direktionsvorsteher
Direktion des Innern

+41 41 594 58 72 andreas.hostettler@zg.ch